Geschichte Umbriens
Der Stamm der Umbrer gehört zu den Italikern und ist laut der Historiker um 1200 v. Chr. in die Region eingewandert. Der Funde nach kamen ein paar Jahre später auch etruskische Einflüsse dazu, wodurch eine kulturelle Vielfalt entstand. Im 14. Jahrhundert n. Chr. wird Umbria zum ersten mal als Region erwähnt, und zwar mit dem Namen Regio Sexta (6. Region). Die Christianisierung der Region Umbrien konnte nicht einfach gestaltet werden, es mussten stränge Maßnahmen getroffen werden und das Christentum wurde mit Zwang eingeführt. Um das 11. und 12. Jahrhundert fand eine demokratische Entwicklung in der Region statt, und zwar wurden in Umbrien ganz viele Städte zu bürgerlichen Kommunen mit einer selbständigen Verwaltung umgestaltet. Dieses Bestreben wurde jedoch von der Kirche nicht gerne gesehen, so dass schnell viele Städte Umbriens der Kirche unterworfen wurden. Während der Expansion Napoleons wurde Umbrien besetzt und als ein Département in das Napoleonische Imperium eingegliedert. 1860 wurde Umbrien ein Teil des Nationalstaates Italien, wobei die Einteilung in die Provinzen Perugia und Terni nur später vorgenommen wurde. Während der ganzen Geschichte haben in Umbrien viele Künstler und Intellektuelle gelebt, die der Region eine umfangreiche Kulturentwicklung ermöglicht haben.