Archiv für die Kategorie ‘Sehenswürdigkeiten’

Orvieto

Donnerstag, 22. April 2010


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Einer der beliebtesten Orte Umbriens ist das 325 Meter über dem Meeresspiegel liegende Orvieto. Das historische Städtchen hat ca. 21000 Einwohner und ist bereits bei der Anreise aus dem Umland von weithin zu sehen. Die Ursache ist in der exponierten Lage des Ortes auf dem Rücken eines 200 Meter hohen Tuffsteinplateaus zu finden. Dieser sticht wie ein einsamer stehender Berg aus dem leicht gewelltem Umland. Orvieto ist also kaum zu verfehlen und sollte bei jeder Rundreise durch den Norden Italiens auf dem Programm stehen.
An der höchsten Stelle des Berges wurde die weithin sichtbare Kathedrale Santa Maria errichtet, welcher zu den schönsten Bauwerken italienischer Gotik zählt. Der Bau wurde mit der Grundsteinlegung im Jahr 1290 begonnen. Erst im 17. Jahrhundert war der Dom fertiggestellt und zieht nun zahllose Touristen an. Besondere Merkmale des Gotteshauses sind die Fassade nach dem Vorbild der Kathedralen in Siena und Straßburg. Außerdem befinden sich im Inneren des Doms zwei Kapellen mit berühmten Wandmalereien.
Die Altstadt Orvietos ist von kleinen Gässchen, verwinkelten Straßen und alten Häusern aus Tuffstein geprägt, die an fast jeder Ecke zum Fotografieren einladen. Dies ist natürlich auch auf der rund um Orvieto verlaufenden alten Stadtbefestigung möglich. Von hier aus hat man, natürlich vor allem bei klarem Wetter, eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung.
Das Tuffsteinplateau auf dem Orvieto liegt ist von Kellern, Brunnen und Gängen wie ein Labyrinth durchzogen. Diese unterirdischen Räumlichkeiten können im Rahmen der Städtereise zum Teil sogar besichtigt werden.
Im Osten des Stadtbergs wurde auf den Resten einer ehemaligen Festung eine Parkanlage angelegt, von welcher man per Seilbahn zu einer weiteren Sehenswürdigkeit Orvietos gelangen kann – dem 58 Meter tiefen und knapp 5 Meter breiten Brunnen Pozzo di San Patrizio, der zu Zeiten von Belagerungen die Wasserversorgung des Ortes sicherstellen sollte. Entlang der Wände des Brunnens windet sich eine doppelte Wendeltreppe in die Tiefe. Auf diesen wurden die vollen Wassereimer von Eseln ans Tageslicht gebrannt. Gleichzeitig konnten auf der anderen Treppe Esel mit leeren Eimer wieder herunter gehen ohne sich je zu begegnen.
Nach der Stadtbesichtigung sollte man auf jeden Fall auch noch den Weißwein der Region testen, der nach dem Örtchen benannt ist : Orvieto Classico.

San Pietro Kirche in Perugia

Donnerstag, 29. November 2007

Umbrien ist eine Region Italiens, die zwischen den wunderschönen Gebieten Toskana, Abrozzen, Latium und Marken liegt. Die Haupstadt der einzigen Region Italiens, die keine Grenze zum Ausland oder zur Küste hat, ist Perugia. Umbrien hat schöne Landschaften, viele sehenswerte Städte mit zahlreichen antiken Beuwerken und eine vielfältige Kultur und Geschichte. Wie schon gesagt, ist Perugia eine der schönsten und meistbesuchtesten Städte in Umbrien. Die vielen Sehenswürdigkeiten die man hier bewundern kann ziehen nicht nur Italiener, sondern auch Besucher aus ganz Europa an. Perugia erwartet ihre Besucher mit vielen einzigartigen Baumeisterwerken. Zu diesen gehört auch die San Pietro Kirche. Die Kirche befindet sich im südlichsten Teil der Stadt. Auf dem Platz der heutigen Kirche Stand schon im 10. Jahrhundert eine kleinere Kirche, die dann zerstört wurde. Der Bau der heutigen San Pietro Kirche dauerte ungefähr 20 Jahre und fand im 16. Jahrhundert statt. Die Kirche wurde aus Teilen verschiedener Epochen und Stilen stammenden zusammengesetzt. So sind Teilstücke und Elemente der Kirche aus frühchristlichen Zeiten, wie zum Beispiel die Arkaden. Der Eingang der Kirche kann auch als ungewöhnlich bezeichnet werden, da hier einige der alten Fassaden, des Vorgängers zu sehen sind. Man konnte sie freilagen, da sie sehr gut erhalten waren.